BTAstat®-Test (Kassettentest)

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  • Beschreibung

Ein wichtiger Baustein der nicht-invasiven Diagnostik von Harnblasentumoren

Immunchromatografischer Schnelltest zum qualitativen Nachweis des Blasentumor-Antigens in humanem Urin

In zwei Packungsgrößen erhältlich:

Größe 1: Packungsinhalt: 5 Stück
Größe 2: Packungsinhalt: 10 Stück

  • Einfach - 3 Tropfen Urin auf die Testkassette aufbringen
  • Schnell - Ergebnis in 5 Minuten
  • Zuverlässig - hohe Sensitivität und Spezifität
  • Sicher - FDA-Zulassung
  • Kosteneffizient
    Packungsinhalt:
  • 5 bzw. 10 Testkassetten
  • 5 bzw. 10 Einweg-Pipetten (jeweils im Testbeutel enthalten)
  • Ausführliche Gebrauchsanleitung in 5 Sprachen (engl., deutsch, span., ital., franz.)
  • Spontan-Urin kann verwendet werden
  • Urinproben können bei Raumtemperatur 48 Stunden gelagert werden
  • Urinproben können gefroren gelagert werden
  • Weist Blasentumor-Antigen nach (hCFHrp)
  • Niedriger Preis
  • Hohe Sensitivität: 52,5–78 %
  • Hohe Spezifität: 69–81% / 85%
  • Von der FDA (U.S. Food and Drug Administration) zugelassen
  • IVD (in-vitro-Diagnosticum)
Das Harnblasenkarzinom stellt 2 % aller bösartigen Tumore des Menschen dar. Männer sind etwa drei bis vier mal häufiger betroffen als Frauen. Bei Erstdiagnose haben etwa 75 % der Patienten ein oberflächliches Harnblasenkarzinom, 20 % einen muskelinvasiven Tumor und 5 % ein breites fortgeschrittenes Stadium mit Bildung von Tochtergeschwülsten in Lunge, Leber, Knochen, Gehirn oder Lymphknoten.
Ein Baustein der Diagnostik ist der BTAstat®, ein immunchromatografischer Schnelltest zum Nachweis des Blasentumor-Antigens im Urin mit Hilfe monoklonaler Antikörper.
    Testdurchführung:
  • Die beigefügte Pipette mit der Urinprobe des Patienten füllen und senkrecht über die Probenvertiefung der Testkassette halten
  • 3 ganze Tropfen (ohne Luftblasen) in die Probenvertiefung der Testkassette geben
  • Stoppuhr starten (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Pipette entsorgen
  • Testergebnis nach Ablauf von genau 5 Minuten und innerhalb von 60 Sekunden ablesen
  • Positives Ergebnis: Jede rosa oder rötlich-braun gefärbte Linie im Patientenfenster (P), unabhängig wie schwach, zeigt ein positives Ergebnis an.
  • Negatives Ergebnis: Das Fehlen einer gefärbten Linie im Patientenfenster (P) zeigt ein negatives Ergebnis an.
  • Ungültiges Ergebnis: Wenn im Kontrollfenster keine Linie erscheint, ist der Test ungültig und sollte mit einer neuen Testkassette wiederholt werden - der häufigste Grund für ein ungültiges Testergebnis besteht darin, dass nicht exakt 3 ganze Tropfen in die Probenvertiefung der Testkassette eingebracht wurden.
Weitere Informationen:
Probenmaterial:
  • Für den BTAstat-Test sind Miktionsurinproben oder Urinproben von katheterisierten Patienten verwendbar.
  • Urinproben nach Spinalanästhesie, Serum, Plasma und Vollblut sind für den Test nicht geeignet.
  • Die Urinprobe sollte ohne Konservierungsstoffe oder Fixative in einem sauberen Urinbecher aufgefangen und mit dem Namen des Patienten, dem Datum der Probennahme usw. versehen werden. Wenn Urin für weitere Tests verwendet werden soll, wird zur Vermeidung einer Kontamination für diesen Test eine ausreichende Teilmenge der Probe (mindestens 2 ml) entnommen.
  • Den Urin vor dem Test gut mischen. Urinproben können bis zu 48 Stunden nach Entnahme bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Wird die Urinprobe nicht innerhalb von 48 Stunden nach Entnahme getestet, so kann sie bis zu 7 Tage lang gekühlt (2-8°C) aufbewahrt werden. Wenn die gekühlte Probe nicht innerhalb von 7 Tagen getestet wird, muss sie bis zum Test tiefgekühlt bei -20°C gelagert werden. Tiefgekühlte Proben können unbegrenzt gelagert werden. Wiederholtes Auftauen und Einfrieren ist jedoch zu vermeiden.

    Zusätzlich benötigtes Material:
  • Stoppuhr
  • Urinbecher

    Grenzen des Verfahrens
    Der Test dient als Hilfe zur Diagnose und Behandlung von Blasenkrebserkrankungen. Es können durch ihn auch noch nicht sichtbare Tumoren erfasst werden (deutliche Vorteile gegen­über der Zystoskopie). Die Ergebnisse sollten jedoch nicht als absoluter Beweis für das Vorhandensein oder Fehlen eines Übergangsepithelkarzinoms (TCC) der Blase interpretiert werden - erhöhte Konzentrationen des Blasentumorantigens wurden auch bei Patienten mit Nierensteinen, Nephritis, Nierenkrebs (einschließlich TCC der oberen Harnwege), Blasen- oder Harnwegstrauma nachgewiesen. Das Ergebnis des BTAstat®-Tests sollte in Verbindung mit dem klinischen Bild und den Befunden aus anderen diagnostischen Verfahren ausgewertet werden.