Cutasept F (diverse Größen)

ab
In den Korb
  • Beschreibung

erhältlich in der 50-ml bzw. 250-ml-Sprühflasche, 1-Liter-Flasche oder im 5-Liter-Kanister

(Arzneimittel)

Farbloses flüssiges alkoholisches Hautdesinfektionsmittel - gebrauchsfertig

Abrechenbarer Sprechstundenbedarf

  • VAH-/DGHM-gelistet
  • Desinfektion und hautentfettende Reinigung vor Injektionen, Punktionen und Blutentnahmen - Sofortwirkung ab 15 Sekunden an talgdrüsenarmer Haut
  • Ausgezeichnet hautverträglich
  • Bakterizid, fungizid, tuberkulozid, begrenzt viruzid (inkl. HBV, HIV, HCV, Herpes simplex-Virus Typ 1, Rotavirus)
  • Wirkt schnell und umfassend mit ausgezeichneter Langzeitwirkung
    • Testergebnisse belegen, dass die Keimdichte auf der Haut auch 24 Stunden nach dem Auftrag des Präparates nahezu so gering ist wie unmittelbar nach der Anwendung - damit beugt Cutasept® F einer schnellen Vermehrung der residenten Hautflora vor und bietet auch bei längeren Eingriffen einen optimalen Patientenschutz
    Anwendungsbereiche:
  • Im stationären, ambulanten und niedergelassenen Bereich zur Hautantiseptik vor Injektionen und Blutentnahmen, vor Punktionen, kleinen medizinischen Eingriffen, Katheterisierungen sowie bei Unfall- und Bagatellverletzungen
  • Im OP-Bereich zur prä- und postoperativen Hautantiseptik
  • Hautantiseptik im Bereich der Altenpflege, Heimdialyse, bei Diabetikern im Rahmen der Blutzuchermessung und Insulingabe, HIV-Postexpositionsprophylaxe
    Wirkstoffe:
  • Propan-2-ol 63,0 g (entspricht 72 Vol.%)
    Dosierung:
  • Anwendung an talgdrüsenarmer Haut: (z.B. Arme, Beine)
    • vor Punktionen und Injektionen mind. 15 Sek.
    • vor Punktionen von Gelenken, Körperhöhlen, Hohlorganen mind. 1 Min.
  • Anwendung an talgdrüsenreicher Haut: (z.B. Kopf, vordere und hintere Schweißrinne)
    • vor allen Eingriffen mind. 10 Min.
  • Während der für die jeweilige Indikation vorgesehenen Einwirkzeit muss die Haut ständig durch das Antiseptikum feucht gehalten werden.
Anwendung:
Cutasept® F kann direkt auf die zu desinfizierende Hautpartie aufgesprüht werden. Der Sprühvorgang sollte dabei in einem möglichst geringen Abstand zum betreffenden Hautareal erfolgen, um Sprühschatten zu vermeiden und eine ausreichende Benetzung sicherzustellen. Gleichzeitig gelangt bei einem geringen Abstand zum betreffenden Hautareal weniger Produkt in die Raumluft. Das Präparat kann alternativ auch auf einen sterilen Tupfer aufgesprüht werden. Anschließend wird die zu desinfizierende Hautpartie mit dem Tupfer abgerieben. Dabei ist auf eine satte Benetzung des Hautareals zu achten. Bei beiden Applikationsmethoden muss die indikationsgerechte Einwirkzeit eingehalten werden.
Die Cutasept®-Sprühflaschen sind mit einer Überkopf-Sprühpumpe ausgestattet, die eine besonders komfortable und wirtschaftliche Anwendung ermöglicht.
Inzisionsfolien: Cutasept® F zeichnet sich u. a. dadurch aus, dass Inzisionsfolien besonders gut haften können. Vor der Folienapplikation ist auf eine vollständige Auftrocknung des Produktes zu achten, um den Klebeeffekt nicht zu beeinträchtigen.
Thermokauter: Vor dem Einsatz von Thermokautern oder anderen elektrischen Geräten ist auf eine vollständige Auftrocknung des Produktes zu achten.

Allgemeines
Jeder Eingriff – von der täglichen Routine-Injektion bis zu umfangreichen Operationen – durchdringt die Schutzbarriere der Haut und birgt das Risiko einer Keimverschleppung in tiefere Gewebeschichten. Ein Gefahrenpotenzial stellen neben den Anflugkeimen der transienten Flora vor allem die körpereigenen residenten Keime dar. Gelangen Erreger ins Körperinnere, können sie dort Abszesse und Entzündungen und in der Blutbahn sogar Sepsen auslösen. Mit einer konsequenten Hautantiseptik wird die Infektionsgefahr deutlich vermindert. Zur prä- und intraoperativen Infektionsprophylaxe empfiehlt das Robert-Koch-Institut (RKI) daher im Operationsraum eine gründliche Desinfektion der Haut des Operationsgebietes durchzuführen.
Empfohlene Einwirkzeiten
Die Hautantiseptik zielt darauf ab, die gesamte Hautflora so weit wie möglich zu reduzieren. Die residente Hautflora befindet sich insbesondere in talgdrüsenreichen Hautarealen und ist schwerer zu inaktivieren als die transiente Hautflora. Je talgdrüsenreicher die jeweilige Hautregion ist, desto längere Einwirkzeiten sind notwendig, um eine ausreichende Keimreduktion zu erzielen. Darauf weist auch die Empfehlung des Robert-Koch-Instituts hin. Hautantiseptika gehören zu den Arzneimitteln und werden entsprechend der Richtlinie für die Prüfung und Bewertung von Hautdesinfektionsmitteln vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen.
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